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Digitalisierung an Schulen

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Digitalisierung an Schulen wurde erstellt von Spigot_exe

Huhu, ich möchte hier gemeinsam mit euch mal über die Digitalisierung an Schulen Diskutieren.

Was ist eure Meinung zu dem Thema? Findet ihr, dass unsere Schulen gut ausgerüstet sind?

Ich schreibe mal meine Meinung:

Es wird immer wichtiger, dass Schulen Moderner werden, sowie dass diese auch mit der aktuellen Zeit mitkommen.
Aktuell gibt es aber noch recht wenig Schulen, in denen wirklich jeder Schüler Zugriff auf ein Notebook (...) hat.
Auch der Lockdown und die damit verbundene Schulschließung war mit Sicherheit ein Zeichen für viele, dass man dort noch ausbauen muss.
Bei uns war das mit dem Online Unterricht nicht unbedingt schwierig, da jeder mindestens ein Smartphone hat. Probleme gab es aber wieder beim Internet, denn man hat einige Schüler gar nicht verstanden. Da wir hier auf einer Ländlichen Gegend wohnen, ist das maximale (in einer kleinen Stadt c.a 7000 Einwohner) eine 50k Leitung, hier bei uns auf dem Dorf liegt das maximale einer Internetleitung jedoch nur bei 16k, bei vielen auch nur unter 3k. Mit einer 3000er Leitung, kann man aktuell eigentlich kaum was anfangen.

Sollten wir nochmal im Online Unterricht sitzen, dann müsste auch von den Schulen mehr kommen. Uns wurde am Freitag Nachmittag gesagt, dass ab Montag der Unterricht Online abläuft. Dazu bräuchte man dann ein Mikro, einen PC, eventuell eine Webcam, sowie Internet. Man hatte also nur einen Tag (den Samstag) um viele Dinge zu besorgen.

Man sieht jedoch eine Positive Entwicklung, was die Digitalisierung an Schulen angeht.

Gerne könnt ihr eure Meinung Sachlich schreiben. Das ganze soll keinen Politischen Hintergrund haben.

Mfg.
Spigot_exe
05 Sep 2020 08:41 #1

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Horstroad antwortete auf Digitalisierung an Schulen

Spigot_exe schrieb: Aktuell gibt es aber noch recht wenig Schulen, in denen wirklich jeder Schüler Zugriff auf ein Notebook (...) hat.

Ich bin der Meinung, dass Schulen ihren Schülern kein Notebook, Tablet o.Ä. zur Verfügung stellen müssen. Das sind für mich Lernmaterialien, um die sich jeder Schüler selbst kümmern muss, wie Schulbücher auch.
Da muss es dann aber Lösungen geben um finanziell schlechter gestellte Schüler zu unterstützen. Familien mit Grundsicherung sollten da generell einen Zuschuss bekommen (gibt's den nicht sowieso für Unterrichtsmaterial?). Das ist aber nicht Sache der Schule.
Außerdem sollte es die Möglichkeit geben Geräte zu leihen, so wie man sich auch Schulbücher leihen kann (konnte man an meiner Schule damals zumindest, weiß nicht ob das Standard ist).

Generell finde ich, dass man heutzutage im Jahr 2020 davon ausgehen kann, dass es in jedem Haushalt ein internetfähiges Gerät gibt, das für solche Zwecke genutzt werden kann (PC/Laptop/Tablet). Wenn es nicht vorhanden ist, kann man erwarten, dass es angeschafft wird... wie gesagt, Schulbücher müssen auch gekauft/geliehen werden, das ist nichts anderes. Es muss ja kein High-End Gerät sein, Textverarbeitung, Nutzung des Internets und Videokonferenzen können auch günstige Geräte.

Ich war vor 12 Jahren zum letzten mal in einer Schule (von der Berufsschule mal abgesehen), weiß nicht wie es da heutzutage aussieht. Aber damals waren wir schon dem hinterher was eigentlich möglich ist. Es wurden noch Overheadprojektoren und Röhrenfernseher mit VHS-Playern benutzt. Es gab eine Hand voll Beamer und Laptops und zwei Computer-Räume für den Informatikunterricht.
Ich vermute die Schulen sind heute immer noch den Möglichkeiten hinterher. Klassische Schulbücher gehören für mich abgeschafft und digitalisiert. Kreidetafeln gehören abgeschafft und durch digitale whiteboards ersetzt (das ist ja wohl schon auf dem Vormarsch).
Die Schulen müssen ja nicht das Rad neu erfinden. Digitale Lösungen können sie sich in der Wirtschaft abgucken.
05 Sep 2020 16:12 #2

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TimberxD antwortete auf Digitalisierung an Schulen

„Das sind für mich Lernmaterialien, um die sich jeder Schüler selbst kümmern muss, wie Schulbücher auch.“ Laut Schulgesetz besteht aber Lehr- und Lernmittelfreiheit1. Das heißt, dass der Staat alles bereitstellt was gebraucht wird. Das heißt, dass alle Bücher und Arbeitshefte kostenlos sind. Auch Tafelwerke und Taschenrechner, die man früher für 100€ Aufwärts kaufen musste werden mittlerweile vom Staat bezahlt. Warum sollte denn der Staat grade bei digitalen Lernmitteln jetzt wieder entgegen dem Schulgesetz handeln und diese wieder selbst kaufen lassen? Soweit ich weiß, ist ein großer Teil des Geldes des Diditalisierungspaktes, für den ja extra das GG geändert wurde, nicht nur direkt in die Digitalisierung der Schulen geflossen, sondern auch inderekt, indem für Schüler diverser Klassen/ Schulen tablets oder Laptops gekauft wurden, mit denen sie (auch) im Unterricht arbeiten können. Sachsen zum Beispiel hat vor einigen Monaten beschlossen, den Sächsischen Digitalisierungspakt zu erweitern und Geld bereitszustellen mit denen 30.000 - 40.000 Laptops für Schüler und Lehrer gekauft werden können.2

1Auszug aus dem Schulgesetz von Sachsen: www.revosax.sachsen.de/vorschrift/4192-S...ches-Schulgesetz#p38
2 www.saechsische.de/laptops-sachsen-geld-...-corona-5208300.html
Letzte Änderung: 05 Sep 2020 16:56 von TimberxD.
05 Sep 2020 16:42 #3

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Horstroad antwortete auf Digitalisierung an Schulen

TimberxD schrieb: Laut Schulgesetz besteht aber Lehr- und Lernmittelfreiheit1. Das heißt, dass der Staat alles bereitstellt was gebraucht wird. Das heißt, dass alle Bücher und Arbeitshefte kostenlos sind. Auch Tafelwerke und Taschenrechner, die man früher für 100€ Aufwärts kaufen musste werden mittlerweile vom Staat bezahlt.


Wo liest du das in dem von dir zitierten Paragraphen des Schulgesetzes? Ich lese da, dass die Schule zwar alles bereitstellen muss, aber nur leihweise. Wenn das nicht möglich ist, auch dauerhaft. Dafür kann sie aber eine Beteiligung an den Kosten einfordern:


Die an den Schulen eingeführten Lernmittel werden den Schülern durch den Schulträger leihweise überlassen. Sie werden ausnahmsweise dauerhaft überlassen, wenn Art und Zweckbestimmung des Lernmittels eine Leihe ausschließen. Der Schulträger kann nach Beschlussfassung durch die Schulkonferenz Kostenbeiträge erheben, wenn Gegenstände und Materialien im Unterricht verarbeitet und danach von den Schülern verbraucht werden oder bei ihnen verbleiben.


in Artikel 104 Absatz 4 der Sächsischen Verfassung steht zwar (in meinen Augen widersprüchlich zu dem was das Schulgesetz sagt?):


(4) Unterricht und Lernmittel an den Schulen in öffentlicher Trägerschaft sind unentgeltlich. Soweit Schulen in freier Trägerschaft, welche die Aufgaben von Schulen in öffentlicher Trägerschaft wahrnehmen, eine gleichartige Befreiung gewähren, haben sie Anspruch auf finanziellen Ausgleich.


allerdings geht der von dir zitierte Paragraph des Schulgesetzes so weiter:


Lernmittel im Sinne von Artikel 102 Absatz 4 Satz 1 der Verfassung des Freistaates Sachsen sind nicht

1.
die zweckentsprechende persönliche Ausstattung des Schülers gemäß § 31 Absatz 1 Satz 2 ("Sie [Die Eltern] sind verpflichtet, den Schüler für die Teilnahme an den Schulveranstaltungen zweckentsprechend auszustatten") und

2.
Gegenstände, die auch außerhalb des Unterrichts gebräuchlich sind oder auch der betrieblichen Ausbildung oder der Berufsausübung dienen.


und dazu zählen Taschenrechner, Laptops, Tafelwerke etc.

§38 Absatz 4 Satz 2 Nummer 1 besagt zwar, dass durch eine Rechtsverordnung Ausnahmen festgelegt werden können (z.B. dass Tafelwerke, Taschenrechner oder Laptops etc. kostenlos sind), aber wie in meinem vorherigen Beitrag bereits erwähnt, finde ich es nicht unangemessen in der heutigen Zeit zu erwarten, dass so etwas wie ein Laptop, Tablet oder PC privat angeschafft wird.


Abgesehen davon is Schulgesetz Ländersache. Was in Sachsen gilt, gilt nicht überall. Das gehört meiner Meinung nach auch abgeschafft. Es sollte bundesweit ein einheitliches Bildungssystem geben.
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05 Sep 2020 20:41 #4

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